Beratersuche starten
Berater suchen
Servicetelefon
06321 96 39 96 9

Midijob und Altersvorsorge: Entgeltumwandlung meist vorteilhaft

Bei Midijobbern kann sich die Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge lohnen: Durch sinkenden Bruttolohn gibt es eventuell Versicherungsfreiheit.

Mit anderen teilen
Midijob und Altersvorsorge: Entgeltumwandlung meist vorteilhaft

Jeder Arbeitnehmer, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, hat einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge (bAV) – also auch Midijobber und nach neuem Recht sogar Minijobber.

Der Arbeitgeber überweist aus dem unversteuerten Bruttoeinkommen einen Teil des Geldes direkt in die bAV. Das nennt man Entgeltumwandlung. Erfahren Sie mehr zu diesem Prinzip der Altersvorsorge in unserem Top Thema Betriebliche Altersvorsorge: Steuervorteile bei der privaten Absicherung fürs Alter.

Entgeltumwandlung vor allem bei Midijobs vorteilhaft

Diese Entgeltumwandlung ist vor allem für Midijobber von Vorteil. Denn sie ist auch dann zulässig, wenn durch die Umwandlung der sozialversicherungspflichtige Monatslohn unter die sogenannte Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro sinkt – und dadurch sozialversicherungsfrei wird.

Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung

Ein Beispiel: Sie verdienen 500 Euro und haben sich für die Entgeltumwandlung entschieden. Monatlich fließen nun 55 Euro in die bAV. Damit sinkt Ihr Lohn unter die 450 Euro-Grenze. Die Folge: Ihr Monatsverdienst ist nun sozialversicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Seit der Gesetzesänderung 2013 besteht zwar eigentlich weiterhin Rentenversicherungspflicht, davon können Sie sich aber auf Antrag befreien lassen.

Unser Tipp:

Sinkt für Sie als Midijobber Ihr Monatsgehalt unter 450 Euro, ist der Lohn nicht nur sozialversicherungsfrei, sondern auch steuerfrei. Ihr Verdienst muss damit nicht mehr in der Steuererklärung angegeben werden.

Mit anderen teilen