Beratersuche starten
Berater suchen
Servicetelefon
06321 96 39 96 9

Steuerformular: Alle Anlagen auf einen Blick

Anlage N oder Anlage KAP, Anlage AV oder Anlage U: Was ist eine "Anlage"? Und was muss wo eingetragen werden? Wir zeigen es Ihnen.

Mit anderen teilen
Steuerformular: Alle Anlagen auf einen Blick

Die meisten würden alles andere lieber tun, sind schon beim Gedanken daran genervt und schieben es tage- und wochenlang vor sich her. Aber es hilft nix – wer seine Steuererklärung selbst macht, muss sie spätestens bis zum 31. Mai abgeben. Und zwar jedes Jahr aufs Neue.

Haben Sie sich endlich aufgerafft, sortieren Sie am besten erst einmal Ihre Rechnungen, Belege, Versicherungsverträge oder amtliche Schreiben und legen Sie alles in drei Stapel:

  • Sonderausgaben
    Als Sonderausgaben gelten zum Beispiel Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch zur privaten Haftpflichtversicherung sowie Spenden.

  • Außergewöhnliche Belastungen
    Arzt- und Medikamentenrechnungen, Krankheits-, Pflegeheim- oder Beerdigungskosten sind Beispiele dafür, was Sie als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen können.


  • Werbungskosten
    Dazu zählen unter anderem Ihre Fahrtkosten zur Arbeit, Gewerkschaftsbeiträge oder auch Beratungskosten für die Erstellung Ihrer Steuererklärung.

Wichtige Waffen im Kampf um eine möglichst hohe Steuerrückerstattung sind außerdem Stift und Taschenrechner – denn Ihre Aufgabe beim Ausfüllen einer Steuererklärung ist folgende: Sie zählen die Summe Ihrer absetzbaren Kosten zusammen und schreiben sie in das dafür vorgesehen Formular und in die dafür vorgesehene Zeile. Weil im Eifer des Gefechts auch mal ein Fehler passieren kann, sollte auch das gute alte Tipp-Ex nicht fehlen. Außer, Sie füllen Ihre Steuererklärung online aus, da hilft die Löschtaste. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Wie kommt Ihre Steuererklärung zum Finanzamt?

Jetzt geht es noch darum, die korrekten Summen an die richtige Stelle zu schreiben: Es gibt ein Hauptformular und sage und schreibe 20 sogenannte Anlagen dazu. Welches die zehn wichtigsten davon sind und welche Kosten Sie in welcher Anlage eintragen müssen, um Ihre Steuerlasten zu drücken, zeigt Ihnen unser Überblick:

1. Hauptformular oder Mantelbogen

Das Hauptformular wird oft auch Mantelbogen genannt und besteht aus insgesamt vier Seiten:

  • Seite 1
    Ihre Steuernummer und die Adresse des zuständigen Finanzamts, Ihr Name und die Adresse, Ihr Beruf und Familienstand, Ihre Religionszugehörigkeit und Bankverbindung – auf der ersten Seite des Steuerhauptformulars tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein.

  • Seite 2
    In ungefähr zwanzig Zeilen tragen Sie Ihre Sonderausgaben ein, dazu gehören die von Ihnen gezahlte Kirchensteuer und gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge, Unterhaltsleistungen oder Spenden. Denn wenn Sie dafür im letzten Kalenderjahr Geld ausgegeben haben, können Sie diese Beträge absetzen.

    Gut zu wissen: Manche Sonderausgaben können Sie komplett absetzen, bei anderen dürfen Sie nur Geld bis zu einer bestimmten Obergrenze absetzen.

  • Seite 3
    Hier dreht sich erst mal alles um außergewöhnliche Belastungen: Als Mensch mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung tragen Sie hier die Nummer Ihres Behindertenausweises sowie den Grad der Behinderung ein. Hatten Sie Krankheitskosten oder Pflegekosten, tragen Sie die Summen hier ein. Außerdem machen Sie hier das Kreuzchen für den Pflegepauschbetrag, wenn er Ihnen zusteht. Das tut er dann, wenn Sie einen pflegebedürftigen Menschen betreuen.

    Gut zu wissen: Kaum etwas, was als außergewöhnliche Belastung gilt, können Sie ab dem ersten Cent von der Steuer absetzen. Die meisten außergewöhnlichen Belastungen sind erst ab einem bestimmten Grenzwert absetzbar. Für jeden einzelnen Steuerbürger gilt ein individueller Grenzwert, die sogenannte zumutbare Eigenbelastung.

    Doch das ist noch nicht alles: In den nächsten Zeilen auf Seite drei des Hauptformulars können Sie die Kosten für Ihre haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerkosten angeben – also wie viel Geld Sie für Ihre Putzhilfe auf Minijob-Basis gezahlt haben oder auch Rechnungen für Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten in Ihrem eigenen Haushalt.

  • Seite 4
    Sie haben im letzten Jahr eine Lohnersatzleistung bekommen? Sie haben eine Zeit lang im Ausland gelebt? Oder Sie möchten Verluste vortragen lassen, zum Beispiel Kosten für eine Ausbildung? Solche und ähnliche Dinge bzw. Zahlen tragen Sie in die verschiedenen Zeilen auf Seite vier des Hauptformulars ein.

    Gut zu wissen: Eine Lohnersatzleistung sind Dinge wie Krankengeld, Elterngeld oder Kurzarbeitergeld. Das Finanzamt sucht zur Zeit verstärkt nach all denjenigen, die eine solche Lohnersatzleistung bekommen, aber noch keine Steuererklärung abgegeben haben. Mehr Infos dazu gibt's in unserem Artikel Lohnersatzleistung: Finanzamt fordert zur Steuererklärung auf.

    Zum Schluss unterschreiben Sie das Formular. Sind Sie verheiratet oder verpartnert und zusammen veranlagt, dann unterschreibt auch Ihr Ehe- bzw. Lebenspartner. Wenn ein Steuer-Profi Ihre Steuererklärung macht, wird das über die genutzte Steuersoftware automatisch im rechten unteren Kästchen vermerkt.

2. Anlage Vorsorgeaufwand

Die Anlage Vorsorgeaufwand besteht aus einem Blatt mit zwei Seiten – aber die haben es in sich.

  • Seite 1
    Auf der ersten Seite geht es um Ihre Beiträge zur Altersvorsorge. Das Verwirrende dabei: Es gibt viele verschiedene Formen der Altersvorsorge. Und für jede existieren unterschiedliche Regeln, wie man seine Beiträge absetzen kann. Je nachdem, was Sie an Versicherungen haben, zählen Sie Ihre Jahresbeiträge zusammen und tragen Sie in die entsprechend Zeile ein.

    Das Gleiche gilt für den nächsten Abschnitt: Die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ob Zusatzbeitrag, erstattete Beiträge oder Zuschüsse, ob Arbeitnehmer, Rentner oder freiwillig gesetzlich versicherter Selbstzahler – hier sind Detail-Infos gefragt.

  • Seite 2
    Auf dieser Seite dreht sich alles um die Beiträge zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung: Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile, von der Versicherung erstattete Beiträge, erhaltenes Krankengeld und einiges mehr. Wenn Sie die Kranken- und Pflegeversicherung für jemand anderen bezahlen, können Sie das in den entsprechenden Zeilen eintragen. Mit "andere Personen", wie es in der Anlage steht, sind zum Beispiel erwachsene Kinder gemeint, für die Sie keinen Anspruch auf Kindergeld haben.

    Tragen Sie die Identifikationsnummer, den Namen und das Geburtsdatum der Person ein, die über Sie mitversichert ist. Anschließend die Beiträge jeweils zur Kranken- und zur Pflegeversicherung, die Sie im gesamten Kalenderjahr gezahlt haben. Sollte eine private Kranken- und Pflegeversicherung für die "andere Person" existieren und diese Versicherung hat Ihnen bestimmte Beiträge erstattet, müssen Sie auch das angeben.

    Letztes Thema auf Seite 2 sind andere Vorsorgeaufwendungen, zum Beispiel Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit, gegen Berufsunfähigkeit oder bestimmte Unfall- und Haftpflichtversicherungen.

    Gut zu wissen: Die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie ab 2014 komplett von der Steuer absetzen. Welche Bedingungen dabei gelten und wie das geht, zeigt Ihnen unser Artikel Berufsunfähigkeit: Steuern sparen bei Versicherung und Rente. 

3. Anlage AV

Hinter dem Kürzel "AV" steckt "Altersvorsorge" – und nur darum dreht es sich auf der Vorder- und Rückseite der Anlage AV.

Wichtig ist erst einmal, dass Sie Ihre Sozialversicherungsnummer an gewünschter Stelle eintragen. In die restlichen Zeilen tragen Sie die Anzahl Ihrer Riester-Verträge, Ihre Entgeltersatzleistungen wie Elterngeld oder ALG II, Ihre Versorgungsbezüge wegen Dienstunfähigkeit – zum Beispiel für kranke Beamte – und vieles mehr ein. Zum Schluss geht es um die Frage, ob Sie Kindergeld bekommen und wenn ja, für wie viele Kinder.

4. Anlage Kind

Die Anlage Kind, oder kurz Anlage K, besteht aus drei Seiten:

  • Seite 1
    Wichtig ist erst mal Ihr Name und Ihre Steuernummer, genauso der Name und die Identifikationsnummer Ihres Kindes – ja, Sie haben richtig gelesen: In Deutschland bekommt jeder von Geburt an eine Identifikationsnummer. Weitere Angaben, die Sie hier zu Ihrem Kind machen: Geburtsdatum oder auch das Kindschaftsverhältnis zu einer anderen Person, wenn das Kind adoptiert bzw. zur Pflege bei Ihnen ist.

    Viele gehen davon aus, dass der Fiskus nur an Infos zu minderjährigen Kindern interessiert ist. Stimmt nicht: Auch für volljährige Kinder gibt es Steuervorteile. Deshalb widmen sich viele Zeilen dem Thema "volljähriges Kind": Geben Sie an, ob es verheiratet oder verpartnert ist, noch zur Schule geht oder eine Ausbildung macht, ein freiwilliges soziales Jahr oder arbeitssuchend, eine abgeschlossene Ausbildung bzw. Studium hat und berufstätig ist usw.
    Gut zu wissen: Das Wichtigste rund um das Thema Kinder und Steuern haben wir Ihnen in unserem Artikel Was muss ich alles rund ums Kindergeld wissen? zusammengestellt.

  • Seite 2
    Hier interessiert sich der Fiskus für Informationen zur Kranken- und Pflegeversicherung Ihres Kindes: Ob Sie oder Ihr Ehe- bzw. Lebenspartner diese Beiträge für das Kind zahlen, ob mit oder ohne Basisabsicherung, ob mit oder ohne Zusatzleistungen und einiges mehr.

    Gut zu wissen: Eltern können den Versicherungsbeitrag fürs Kind absetzen, auch wenn sie die Kranken- und Pflegeversicherung gar nicht bezahlen.

    In den nächsten Zeilen geht es um die Übertragung von Kinder- und Ausbildungsfreibeträgen auf ein Elternteil oder auch auf Stief- oder Großeltern.

    Zum Schluss können Sie den Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende beantragen, genauso wie den Freibetrag für die Berufsausbildung eines volljährigen Kindes. Einen Überblick darüber, welche Freibeträge es gibt, gibt Ihnen unser Artikel Mehr Netto dank Freibetrag.

  • Seite 3
    Zahlen Sie Schulgeld für eine Privatschule? Einen Teil der Kosten können Sie absetzen und in die ersten Zeilen der Seite drei eintragen. Sorgen Sie für Ihr geistig oder körperlich eingeschränktes Kind, können Sie hier die Übertragung des Behindertenpauschbetrag oder des Hinterbliebenen-Pauschbetrags beantragen – also dass der Freibetrag Ihnen statt Ihrem Kind angerechnet wird.

    Letzter Punkt auf Seite drei sind die Kinderbetreuungskosten. Ob Kindergarten, Tagesmutter oder Babysitter: Geben Sie an, was eventuell der Arbeitgeber gezahlt hat und das, was Sie selbst ausgegeben haben.

    Gut zu wissen: Seit 2012 gilt: Sie als Eltern können Kinderbetreuungskosten bis zum 14. Lebensjahr von der Steuer absetzen. Egal, ob Sie Hausfrau oder Hausmann, angestellt oder selbstständig sind.

5. Anlage N

Kommen wir zu den wichtigsten drei Seiten für alle angestellten Arbeitnehmer: Die Anlage N. Hier tragen Sie ein, was Sie verdienen. Und Sie tragen ein, welche beruflichen Ausgaben Sie im letzten Jahr hatten, um die Kosten von der Steuer abzusetzen.

  • Seite 1
    Ihr Name, Ihre Steuernummer, Ihr Gehalt, wie viel Soli und Kirchensteuer Sie gezahlt haben – das sind die ersten Fragen, die Sie beantworten müssen. Auch die Kirchensteuer Ihres Ehegatten bzw. Lebenspartners wird abgefragt. Der Grund: Wird einer von Ihnen arbeitslos, zahlt der andere die Kirchensteuer – egal, ob er in der Kirche ist oder nicht.

    Anschließend geht es um Ihre steuervergünstigten Versorgungsbezüge – also zum Beispiel Beamtenpensionen oder Betriebsrenten – sowie steuerfreien Arbeitslohn – also zum Beispiel, wenn Sie im Ausland arbeiten und Ihr Gehalt dort besteuert wird.

    Auch Kurzarbeitergeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Verdienstausfallentschädigung oder Insolvenzgeld tragen Sie hier ein, wenn und wie viel Sie etwas davon erhalten haben.

  • Seite 2
    Jetzt geht es um Ihre Ausgaben für den Beruf, also Werbungskosten. Damit sind Ihre Fahrtkosten, Ausgaben für Arbeitskleidung oder Fachbücher gemeint und vieles mehr. Dazu gibt es viele Zeilen auszufüllen: Die Adresse Ihres Arbeitgebers, die Anzahl Ihrer Arbeitstage im Jahr, die Anzahl Ihrer Urlaubs- und Krankheitstage, die Entfernung von Ihrem Zuhause bis zur Arbeit, wie viele Kilometer davon Sie mit dem eigenen Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren sind usw. Je gründlicher Sie vorgehen, umso mehr steuerliche Rückerstattung kann für Sie rausspringen.

    Gut zu wissen: Wenn Sie die Anlage N nicht ausfüllen, rechnet der Staat Ihnen – genau wie jedem anderen Arbeitnehmer auch – automatisch 1.000 Euro Werbungskostenpauschale an. Aber wenn Sie 220 Tage im Jahr zur Arbeit fahren und Ihr Arbeitsplatz mehr als 16 Kilometer von Ihrem zu Hause entfernt ist, liegen Sie schon allein mit Ihren Fahrtkosten über den 1.000 Euro. Dann könnte sich die individuelle Berechnung all Ihrer Werbungskosten lohnen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Die Pendlerpauschale für Einsteiger

    Auch Ihre Beiträge für Gewerkschaft oder Berufsverbände, die Kosten für Arbeitsmittel wie Büromöbel und Berufskleidung, Ihre Kosten für das Arbeitszimmer daheim, Ihre Reisekosten aufgrund einer Dienstreise – all das und noch mehr können Sie hier angeben und damit Ihre Steuerschuld senken.
  • Seite 3
    Viele Berufstätige arbeiten so weit weg von zu Hause, dass sie nicht jeden Tag zwischen Wohn- und Arbeitsort hin- und herfahren wollen. Sie mieten sich am Arbeitsort eine Wohnung oder ein Zimmer und können einen Teil der Kosten für Miete, Nebenkosten, Verpflegung und die Fahrerei von der Steuer absetzen. Genau darum geht es auf Seite 3 der Anlage N, und zwar ziemlich detailliert: Der Fiskus fragt Sie nach Ihren Wohnverhältnissen, wann und wie Sie zu Ihrer Zweitwohnung bzw. nach Hause fahren, ob Sie mit einem Dienstwagen oder einer Fahrgemeinschaft unterwegs sind, welche Kosten der Arbeitgeber gezahlt hat und vieles mehr.

    Gut zu wissen: Seit 2014 gelten neue Regeln in Bezug auf die sogenannte doppelte Haushaltsführung. Erstens können Sie bis zu 1.000 Euro im Monat für Ihre Zweitwohnung absetzen, weil es keine Rolle mehr spielt, wie hoch die ortsübliche Miete oder wie groß die Zweitwohnung ist. Zweitens darf die Zweitwohnung nur noch halb so weit vom Arbeitsort entfernt sein wie Ihr Zuhause.

    Nicht vergessen: Das neue Recht gilt erst für die Steuererklärungen ab 2014. Für alle Steuererklärungen davor gilt das alte Recht.

6. Anlage KAP

Diese Anlage KAP besteht aus zwei Seiten.

  • Seite 1
    Wie bei allen Anlagen tragen Sie auch hier wieder zunächst Ihren Namen und Ihre Steuernummer ein. Als nächstes können Sie den Antrag auf die Günstigerprüfung für all Ihre Kapitalerträge stellen. Einfach eine "1" ins Kästchen eintragen und Ihr Finanzbeamter prüft, was sich für Sie steuerlich mehr lohnt: Wenn er Ihre Kapitalerträge mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuert oder mit der Abgeltungssteuer. Unser Artikel Wie funktioniert die Abgeltungssteuer? erklärt Ihnen die Details dazu.

    Noch einen zweiten Antrag können Sie stellen: "Ich beantrage eine Überprüfung des Steuereinbehalts für bestimmte Kapitalerträge". Dieses Kästchen sollten Sie dann mit einer "1" ausfüllen, wenn Sie glauben, dass die Bank zu viel oder zu wenig Abgeltungssteuer einbehalten hat und deshalb der Steuereinbehalt dafür geprüft werden soll.

    Beispiel: Sie haben bei Ihrer Bank ein Sparguthaben und dafür einen zu niedrigen Sparer-Pauschbetrag angegeben. Ihre Bank hat deshalb die Kapitalertragssteuer abgeführt, aber diesen Betrag können und möchten Sie zurückerstattet bekommen. Beantragen Sie die Überprüfung des Steuereinbehalts, kalkuliert das Finanzamt die Rückerstattung mit ein.

    Die anschließend folgenden Zeilen sind nichts für Schusselige, denn hier werden exakte und detaillierte Angaben zu Ihren Kapitalerträgen erwartet. Zum Beispiel zu Ihren Aktienverkäufen oder Stillhalteprämien in Deutschland, Ihren nicht ausgeglichenen Verlusten mit und ohne Verluste aus Aktienverkäufen, Ihren ausländischen Kapitalerträgen und Ihren Kapitalerträgen, die der tariflichen Einkommensteuer unterliegen.

  • Seite 2
    Auch auf der zweiten Seite ist Genauigkeit gefragt, allerdings nur dann, wenn Sie Erträge aus Beteiligungen haben. Ob Aktienverkäufe oder Zinserträge, hier müssen Sie Ihre Gewinne aus einer Beteiligung eintragen, und zwar für solche mit inländischem Steuerabzug, ohne inländischem Steuerabzug und solche, die der tariflichen Einkommensteuer unterliegen.

    Vergessen Sie nicht, die Verrechnung von Altverlusten zu beantragen – einfach ganz unten eine "1" ins Kästchen schreiben und so Ihre Steuerlast senken. Weitere Infos zum Thema erhalten Sie in unserem Artikel Bei Verlusten aus Kapitalanlagen Abgeltungssteuer sparen.

    Wichtig: Generell verlangt der Fiskus für die Anlage KAP originale Steuerbescheinigungen. Am besten machen Sie sich eine Kopie von Ihren Originalen.

7. Anlage V

Die Anlage V ist wichtig für alle, die etwas vermieten oder verpachten. Das kann ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück sein. Sie als Vermieter bzw. Verpächter können bestimmte Kosten für Ihre Immobilie oder Ihr Grundstück von der Steuer absetzen. Füllen Sie dazu die zwei Seiten der Anlage V aus.

  • Seite 1
    Tragen Sie Ihren Namen und Ihre Steuernummer ein. Falls es sich um eine Eigentümergemeinschaft oder eine Körperschaft handelt, tragen Sie auch diesen Namen ein. Nun die Adresse Ihres Grundstücks bzw. Ihrer Immobilie, wann Sie den Besitz gekauft, fertig gestellt oder auch veräußert haben.

    Apropos Immobilien-Verkauf: Haben Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus vor dem Verkauf vielleicht an Urlaubsgäste vermietet? Oder haben Sie auch selbst ein paar Urlaubstage dort verbracht? Auch das wird abgefragt.

    Gut zu wissen: Wieso der Fiskus wissen will, ob und wann Sie Ihre Immobilie verkauft haben? Und ob Sie es vorher als Urlaubsdomizil genutzt haben? Geht die doch nix an, könnte man meinen. Aber je nachdem, wann Sie beispielsweise eine Eigentumswohnung gekauft haben und ob Sie sie innerhalb der Spekulationsfrist wieder verkauft haben, können für Ihren Verkaufsgewinn Steuern fällig sein. Ähnliches gilt für ein Ferienhaus bzw. eine Ferienwohnung.

    Nun geht's an die Zahlen: Wie groß ist die Wohnung, wie viele Stockwerke gibt es, was davon wird als Ferienwohnung genutzt und auf wie vielen Quadratmeter wohnt jemand, ohne Miete zu zahlen. Wie viel Miete bekommen Sie für ganze Wohnungen oder einzelne Zimmer, für Garagen, Werbeflächen oder auch Grund und Boden, wie viele Einnahmen sind es mit und ohne Umlagen und so weiter. Machen Sie in den entsprechenden Zeilen ein Kreuz bzw. tragen Sie die korrekten Daten und Summen ein. Sind Sie Teil einer Grundstücksgemeinschaft, will der Fiskus Ihre anteiligen Einnahmen wissen.

  • Seite 2
    Die wahrscheinlich wichtigste Seite für alle Vermieter: Hier können Sie die Kosten eintragen, die Ihnen durch Ihre vermietete Immobilie oder Ihr verpachtetes Grundstück entstanden sind. Dazu zählt die sogenannte Absetzung durch Abnutzung für Gebäude, Kreditzinsen, Notar- und Grundbuchgebühren, Bürokosten, Hausnebenkosten oder auch Reparaturen. Eine komplette Übersicht finden Sie in unserem Artikel Was ein Vermieter von der Steuer absetzen kann.

8. Anlage R

Die wichtigsten zwei Seiten für Rentner und Pensionäre: In der Anlage R tragen Sie all das ein, was Sie als Rente bzw. aus einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge erhalten. An einer Stelle können Sie auch Ihre Werbungskosten eintragen. Aber Moment – müssen Rentner überhaupt Steuern zahlen? Ja, müssen Sie. Zumindest unter bestimmten Bedingungen – alle Details dazu gibt es in unserem Artikel Wann muss ich als Rentner Steuern zahlen? Und wie viel?

  • Seite 1
    Zunächst tragen Sie Ihren Namen und Ihre Steuernummer ein. Kreuzen Sie außerdem an, wer Sie sind: Ehemann bzw. Lebenspartner oder Ehefrau bzw. Lebenspartnerin. Wichtig ist folgendes: Sind Sie beide in Rente, muss jeder von Ihnen eine eigene Anlage R ausfüllen.

    Jetzt kommt der erste Teil von Seite 1: Sie machen detaillierte Angaben zu Ihrer Rente, die Sie aus nicht-privaten Versicherungen erhalten, also zum Beispiel eine gesetzliche Versicherung, eine landwirtschaftliche Alterskasse oder eine berufsständische Versorgungseinrichtung. Geben Sie Ihre Steuerklasse an, die Höhe Ihrer Rente, seit wann Sie Rente beziehen und eventuell auch wann die Rente geendet hat. Rentenanpassungsbeträge, Nachzahlungen für mehrere vorangegangene Jahre und Einmalzahlungen müssen Sie jeweils gesplittet angeben.

    Im zweiten Teil geben Sie ähnliche Informationen über Ihre Rente, die Sie aus privaten Versicherungen beziehen. Auch hier wieder die Steuerklasse, die Höhe und der Beginn Ihrer Rente. Anders als bei der gesetzlichen Rente will das Finanzamt außerdem bestimmte Details wissen, zum Beispiel ob und wann die Rente erlischt oder umgewandelt wird.

    Gut zu wissen: Seit Sommer 2013 ist das Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (AltVerbG) in Kraft. Dadurch soll die private Altersvorsorge attraktiver und transparenter gemacht werden.

    Sie bekommen nicht nur eine, sondern mehrere Renten? Kein Problem: Infos von bis zu sechs Renten – drei gesetzliche, drei private – können Sie auf Seite 1 der Anlage R unterbringen. Wer mehr Renten bekommt, füllt eben noch eine Anlage R aus.

  • Seite 2
    Im Rentenrecht und auch beim Fiskus wird nicht nur zwischen gesetzlicher und privater Rente unterschieden, sondern es gibt noch eine dritte Rubrik: Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen und der betrieblichen Altersvorsorge.

    Die Rente aus einem Pensionsfonds, einer Pensionskasse oder einer Direktversicherung gehören beispielsweise dazu. Auf Seite 2 der Anlage R finden Sie in fast 20 Zeilen die verschiedenen Altersvorsorge-Leistungen aufgelistet. Kreuzen Sie die Altersvorsorgeleistung an, die Sie bekommen und beantworten Sie die entsprechenden Fragen nach dem Beginn der Leistung oder dem Zeitpunkt der Umwandlung.

    Als nächstes können Sie Ihre Werbungskosten angeben. Dazu gehören alle Ausgaben, die "zum Erwerb, zur Sicherung und zum Erhalt" Ihrer Renten dienen. Deshalb steht an dieser Stelle in der Anlage R auch "Werbungskosten zu den Zeilen 5 und 15" bis hin zu "Werbungskosten zu Zeile 49". Damit sind Ihre Ausgaben im Zusammenhang einer Rente gemeint, die Sie in der Anlage R auf Seite 1 und Seite 2 in den verschiedenen Zeilen angegeben haben.

    Gut zu wissen: Der Fiskus rechnet jedem Rentner automatisch eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 102 Euro im Jahr an. Weitere Details zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel Rentner können Werbungskosten von der Steuer absetzen

9. Anlage SO

Die Anlage SO umfasst komplett unterschiedliche Ausgaben: ob Unterhaltszahlungen, Realsplitting oder Privatverkäufe. Letzteres können einmalige Verkaufsgeschäfte sein, zum Beispiel ein Haus oder ein Grundstück, ein Auto oder ein Bild. Es können aber auch häufigere Verkaufsgeschäfte sein, zum Beispiel wenn Sie immer mal wieder etwas auf ebay verkaufen.

     

    • Seite 1
      Tragen Sie zunächst Ihren eigenen Namen und Ihre Steuernummer ein. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrer Schwester oder Ihrem Bruder, Ihrem Lebensabschnittsgefährten oder einer Freundin bzw. einem Freund Einkünfte haben, gelten Sie als "Gemeinschaft" und müssen auch ihren bzw. seinen Namen angeben. Das kann zum Beispiel ein gemeinsames Haus oder Grundstück sein, von dem Sie sich die Miete bzw. die Pacht teilen.

      Als Single oder Ehepaar kreuzen Sie rechts oben das Kästchen "zur Einkommensteuererklärung" an. Wenn Sie mit jemandem – Bruder, Schwester, Freund usw. – gemeinsam Einkünfte erzielen, machen Sie Ihr Kreuz im Kästchen "Feststellungserklärung".

      Nun will der Fiskus wissen, ob Sie "wiederkehrenden Bezüge" haben. Dazu gehören zum Beispiel Einnahmen wie eine Zeitrente – wenn Sie zum Beispiel aufgrund einer schweren Krankheit von der Krankenkasse für eine Zeit lang Rente erhalten – oder ein sogenannter schuldvoller Versorgungsausgleich – wenn Ihr Ex-Partner Ihnen einmalig Geld, eine Lebensversicherung oder eine Abfindung zukommen lässt, statt nach der Scheidung regelmäßig Versorgungsleistungen zu zahlen.

      Die nächste Zeile ist für alle wichtig, die geschieden sind und das Realsplitting anwenden: Nehmen wir an, Sie sind geschieden und erhalten von Ihrem Ex-Partner Unterhalt. Dann kann Ihr Ex-Partner die Zahlungen an Sie als Sonderausgaben absetzen. Aber nur, wenn Sie dieses Geld in Zeile 5 der Anlage SO als Einkommen angeben.

      Gut zu wissen: Das Realsplitting ist die steuerlich günstigere Variante für Sie als Unterhaltszahler. Dazu muss der Ex-Ehepartner allerdings die Anlage U unterschreiben, in der Sie Ihre Unterhaltszahlungen angeben. Ansonsten können Sie den gezahlten Unterhalt nur als außergewöhnliche Belastung absetzen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Unterhalt von der Steuer absetzen.

      Als nächstes tragen Sie Ihre Werbungskosten ein (und evtl. die Ihrer Partnerin oder Ihres Partners). Anschließend fragt der Fiskus ab, welche "Leistungen" Sie (und evtl. Ihre Partnerin oder Ihr Partner) erhalten haben. Damit sind zum Beispiel Provisionen für die Auftritte als Amateur-Musiker gemeint, Vergütungen für Rettungsschwimmer oder auch Honorare für Presseinformationen von Journalisten.

      Die letzten, fast zehn Zeilen der Seite 1 sind speziell denjenigen gewidmet, die als politische Abgeordnete arbeiten und dafür Bezüge erhalten.

    • Seite 2
      Hier dreht sich alles um "private Veräußerungsgeschäfte". Was im Finanzdeutsch recht geschwollen klingt, meint nichts anderes, als dass Sie etwas privat verkaufen.

      Im ersten Abschnitt geht es um den privaten Verkauf von einem Grundstück: Wann haben Sie das Grundstück ursprünglich gekauft? Wann verkauft? Haben Sie selbst das Grundstück bewohnt oder vermietet und in welchem Zeitraum? Für welchen Preis haben Sie das Grundstück verkauft? Neben diesen Fragen können Sie hier auch bestimmte Kosten eintragen, die Ihnen im Zusammenhang mit dem Grundstück entstanden sind: Anschaffungs- und Herstellungskosten, Absetzungen für Abnutzung, Sonderabschreibungen, Werbungskosten im Zusammenhang mit dem Veräußerungsgeschäft oder auch die Gewinn/Verlust-Übertragung gehören dazu.

      Im nächsten Abschnitt geht es um den Verkauf von "anderen Wirtschaftsgütern". Damit sind Dinge gemeint, die nicht als Gegenstände des täglichen Gebrauchs gelten, also zum Beispiel Gemälde, Oldtimer, Goldbarren oder Edelsteine. Verkaufen Sie ein Wirtschaftsgut mit 600 Euro Gewinn nach Abzug aller Kosten, dann spielt die Spekulationsfrist eine große Rolle, also wann Sie das Wirtschaftsgut gekauft und dann wieder verkauft haben. All das – Kauf- und Verkaufsdatum, Anschaffungskosten, Werbungskosten und Gewinn – müssen Sie auch auf der Seite 2 angeben.

      Gut zu wissen: Alle Details zum privaten Veräußerungsgeschäft, zum Verkauf von Wirtschaftsgütern und zur Spekulationsfrist gibt Ihnen unser Artikel Spekulationsfrist – was ist das?

     

10. Anlage U

Die Anlage U ist ganz wichtig für alle geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten, die ihre Unterhaltszahlungen an den Ex-Partner über das Realsplitting absetzen. Bis zu 13.805 Euro Unterhalt, den Sie Ihrem Ex-Partner im Jahr zahlen, können Sie in der Anlage U als Sonderausgaben absetzen.

Gut zu wissen: Das Realsplitting ist die steuerlich günstigere Variante für Sie als Unterhaltszahler. Dafür brauchen Sie aber die Zustimmung bzw. Unterschrift Ihres Ex-Partners. Weigert der sich, können Sie den gezahlten Unterhalt nur als außergewöhnliche Belastung absetzen.

Ganze sechs Seiten hat die Anlage U: Seite eins bis Seite vier sind für das Finanzamt, Seite fünf und sechs sind für den Unterhaltsempfänger.

     

    • Seite 1
      Diese Seite ist für das Finanzamt des Unterhaltszahlers: Tragen Sie ganz oben Ihre Steuernummer und Identifikationsnummer ein. Kreuzen Sie außerdem rechts oben eines der folgenden Kästchen an:

      a) ob Sie die Anlage als Ergänzung zu Ihrem Lohnsteuer-Ermäßigungsantrag anhängen, also wenn Sie Freibeträge eintragen lassen möchten,
      b) als Ergänzung zur Einkommensteuererklärung
      c) oder zum Antrag auf Anpassung der Einkommensteuer-Vorauszahlung, das ist, wenn Sie Unterhaltszahlungen im laufenden Jahr anerkennen lassen wollen.

      Jetzt teilt sich das Formular in Abschnitt A und Abschnitt B: Einmal für den Unterhaltszahler und einmal für den Unterhaltsempfänger. Als Unterhaltszahler tragen Sie unter Abschnitt A Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihr Geburtsdatum ein. Anschließend folgt eine kleine Tabelle: Hier notieren Sie die Summe, die Sie Ihrem Ex-Partner in einem Jahr gezahlt haben. Es dürfen aber nicht mehr als 13.805 Euro sein.

      In der nächsten Tabellen-Zeile können Sie alle Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung eintragen, die Sie für Ihren Ex-Partner gezahlt haben. Keine Rolle spielt es dabei, ob Sie das Geld an den geschiedenen Partner oder direkt an die Versicherung überwiesen haben.

      Wichtig: Sie können die gezahlten Versicherungsbeiträge an den Ex-Partner zusätzlich zum Höchstbetrag von 13.805 Euro angeben. Letzter Punkt unter Abschnitt A ist das Datum und Ihre Unterschrift.

      Wichtig: Beide Beträge – die Unterhaltszahlungen sowie die gezahlten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge – tragen Sie zusätzlich im Hauptformular der Steuererklärung ein, nämlich die komplette Summe auf Seite zwei in Zeile 40 und nur die Beiträge an gleicher Stelle in Zeile 41.

      Gut zu wissen: In der Tabelle ist auch ein Leerkasten frei für "Sachleistungen", mit denen Sie Ihren Ex-Partner im Laufe eines Jahres unterstützt haben. Wenn Sie zum Beispiel Ihrem Ex-Partner das Haus zur alleinigen Nutzung überlassen, ist das eine Sachleistung. Die ortsübliche Miete dafür können Sie als Unterhalt abziehen. Doch auch hier gilt: Zusammengerechnet mit dem Geld, das Sie gezahlt haben, dürfen es aber nicht mehr als 13.805 Euro im Jahr sein.

      Abschnitt B ist für Ihren Ex-Partner, als den Unterhaltsempfänger: Name, Anschrift, Geburtsdatum und das zuständige Finanzamt samt Steuer- und Identifikationsnummer sind als erstes einzutragen. Anschließend machen Sie als Unterhaltszahler ein Kreuzchen, dass Sie Ihre Zahlungen an den Ex-Partner als Sonderausgaben absetzen – entweder komplett oder nur für einen bestimmten Teil. Den entsprechenden Betrag tragen Sie dann händisch ein. Das nächste Kästchen muss Ihr Ex-Partner ankreuzen und bestätigt damit, dass er alle Zahlungen von Ihnen versteuert. Als letztes Datum und Unterschrift Ihres Ex-Partners, fertig.

      Wenn dem Finanzamt die Zustimmung des Unterhaltsempfängers – also Ihres Ex-Partners – bereits vorliegt, können Sie Abschnitt B einfach auslassen und das allerletzte Kästchen auf der Seite ankreuzen.

    • Seite 2
      Diese Seite wird vom Finanzamt ausgefüllt.

    • Seite 3 und 4
      Diese Seiten sind identisch mit der Seite eins und zwei, gehen aber an das Finanzamt des Unterhaltsempfängers.

    • Seite 5 und 6
      Diese Seite ist identisch mit Seite 1 und Seite 3 und sind für die Akten des Unterhaltsempfängers.

     

Mit anderen teilen