Steen Henck

„Als Quereinsteiger zum Steuerprofi“
Mitarbeiter in der Beratungsstelle Schönefeld

Hallo Steen, du bist Trainee bei der VLH. Du wirst also später mal eine eigene Beratungsstelle leiten. War es für dich schon lange klar, dass du dich mal beruflich um Steuererklärungen kümmern wirst?

Nein, ganz und gar nicht. Ich bin als Quereinsteiger ins Steuerfach gekommen und habe meinen Hintergrund eigentlich im Handwerk. Ursprünglich habe ich im Metallbau gearbeitet, aufgrund der Corona-Pandemie kam es dann 2020 zur Kurzarbeit in der Firma. Der Betrieb geriet zusehends in eine wirtschaftliche Schieflage. Zu diesem Zeitpunkt war ich erst 25 Jahre alt und bereit, mich beruflich neu zu orientieren. Es war eine sehr unsichere Zeit für mich, in der erstmal nicht klar war, wie es weitergehen sollte.

Wie bist du dann zur VLH gekommen?

Ich war zwar eigentlich schon immer eher ein praktisch veranlagter Mensch, aber ich erkannte die klaren Vorteile einer Veränderung für mich. Meine Mutter Sabine Henck leitet eine VLH-Beratungsstelle in Schönefeld bei Berlin.

Dort konnte ich dann als Trainee anfangen. Ich lerne in meinem Berufsalltag immer mehr darüber, wie eine Beratungsstelle funktioniert.

Mit diesem Wissen kann ich dann später einmal selbst eine eigene Beratungsstelle führen. Und das beste Steuerergebnis für die VLH-Mitglieder erzielen.

„Wenn nicht jetzt, wann dann? Meine Entscheidung für die VLH war goldrichtig.“

Was hat sich für dich mit dieser Entscheidung verändert?

Gewonnen habe ich vor allen Dingen: Flexibilität! Durch meinen Jobwechsel kann ich meine Zeit nun viel besser einteilen als zuvor. Termine mit den VLH-Mitgliedern kann ich im Voraus planen und habe dadurch deutlich mehr Freizeit für mich. Außerdem bin ich nicht mehr an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden: Ich bin mobil und kann eigentlich von überall arbeiten, solange ich einen Internetzugang habe.

Eine weitere positive Entwicklung ist, dass mein Verdienst künftig besser sein wird als er in der Industrie gewesen wäre. Es zahlt sich also auch wirtschaftlich aus. Und um meine beruflichen Perspektiven noch weiter zu verbessern, absolviere ich derzeit eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement parallel zu meiner Arbeit in der Beratungsstelle. Diese Ausbildung absolviere ich bei einem IHK-Bildungsträger.

 

 

„Ich lerne Schritt für Schritt alles, was ich wissen muss. Und leite später meine eigene VLH-Beratungsstelle.“

Wie leicht ist dir dieser Schritt gefallen? Es geht dabei ja um deine berufliche Zukunft.

Natürlich zögert man bei einem großen Schritt auch erstmal. Ich habe alle Argumente sorgfältig abgewogen. Bei meinem Wechsel habe ich mich dann aber gefragt: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" Es war für mich an der Zeit, den Kurs zu ändern und ich bin zuversichtlich, dass diese Entscheidung mein Leben in vielerlei Hinsicht bereichern wird. Ich habe einen neuen Weg eingeschlagen, den ich nun voller Zuversicht gehen kann. Das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl.

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