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Trennungsgeld – was ist das?

Ob Soldaten, Richter oder Beamte: Wer an einen anderen Dienstort versetzt wird, bekommt unter bestimmten Voraussetzungen ein sogenanntes Trennungsgeld.

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Trennungsgeld – was ist das?

Wer aus beruflichen Gründen an einem anderen Dienstort arbeiten muss – zum Beispiel wegen einer Abordnung oder Versetzung – bekommt Trennungsgeld. Aber nur unter einer Voraussetzung: Die eigene Wohnung darf nicht im Einzugsgebiet der neuen Dienststelle liegen. Das bedeutet, dass die Wohnung mindestens 30 Kilometer vom neuen Arbeitsplatz entfernt sein muss. Trennungsgeld ist quasi eine Entschädigung dafür, dass Sie entweder einen weiteren Weg zur Arbeit in Kauf nehmen müssen oder eine Zweitwohnung am neuen Dienstort haben. Zur Höhe des Trennungsgeldes in diesen Fällen später mehr.

Wer bekommt Trennungsgeld?

Anspruch auf Trennungsgeld haben unter anderem Bundesbeamte, Richter im Bundesdienst, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit.

Wie hoch ist das Trennungsgeld?

Wie viel Trennungsgeld es gibt, ist von Bundesland zu Bundesland anders geregelt. Es kommt auch darauf an, ob man verheiratet ist oder Single, ob man eine eigene Wohnung hat oder noch bei den Eltern lebt. In Baden-Württemberg ist es zum Beispiel so: Wer verheiratet ist und nicht täglich nach Hause fahren kann, weil die tägliche Pendelei nicht zumutbar ist, der bekommt ein Trennungstagegeld in Höhe von 14,30 Euro. Diesen Betrag gibt es also für jeden Tag Trennung von der Familie. Wer täglich nach Hause fährt, bekommt immerhin die entstandenen Fahrtkosten erstattet. Das Trennungsgeld wird monatlich mit dem Gehalt überwiesen.

Muss ich Steuern auf das Trennungsgeld bezahlen?

Trennungsgeld ist in den ersten drei Monaten steuerfrei – es gibt also keine Abzüge. Sind die drei Monate aber vorbei, ist das Trennungsgeld steuerpflichtig. Es wird also auf den monatlichen Lohn draufgerechnet und sowohl Steuern als auch die Sozialversicherung abgezogen.

Bekommen auch Arbeitnehmer Trennungsgeld?

Trennungsgeld steht tatsächlich nur den oben genannten Berufsgruppen zu. Aber: Arbeitnehmer können auch viele Kosten für eine doppelte Haushaltsführung von der Steuer absetzen.

Übrigens:

Sie brauchen Unterstützung in Sachen doppelte Haushaltsführung? Unsere Beraterinnen und Berater sind gerne persönlich für Sie da. Finden Sie hier eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe: Beratersuche.

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