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Hausapotheke: Selbst gekaufte Arzneimittel sind nicht absetzbar

Aspirin, Nasenspray, Hustensaft: Wer seine Hausapotheke ohne Rezept mit Medikamenten aufstockt, kann die Kosten dafür nicht von der Steuer absetzen.

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Hausapotheke: Selbst gekaufte Arzneimittel sind nicht absetzbar

Die Kopfschmerztablette oder das gute alte Pflaster: Eine Hausapotheke hilft schnell bei kleineren Alltagskrankheiten. Die Kosten dafür können Sie aber nur dann von der Steuer absetzen, wenn der Arzt Ihnen die Medikamente verschrieben hat.

Und zwar – ganz wichtig! – bevor Sie sich Ihr Aspirin oder Hansaplast gekauft haben. Seit 2009 ist diese Rechtsprechung gültig, das Finanzgericht Rheinland-Pfalz bestätigte das in einem Urteil (Aktenzeichen 5 K 2157/12).

Früher: Rezept nachträglich ausstellen lassen

Vor der Gesetzesänderung - also bis 2009 - war Folgendes möglich: Sie konnten Ihre Medikamente erst in der Apotheke kaufen, danach zum Arzt gehen und sich ein Rezept ausstellen lassen und anschließend die Kosten fürs Medikament von der Steuer absetzen. Das geht jetzt nicht mehr.

Jetzt: Erst zum Arzt, dann in die Apotheke

Heute gilt also wieder: Erst zum Arzt, dann Medizin kaufen und anschließend die Kosten als außergewöhnliche Belastung absetzen. Wie das geht und was zu den außergewöhnlichen Belastungen zählt, zeigt Ihnen unsere Artikel zum Thema außergewöhnliche Belastungen.

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