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Spenden im Katastrophenfall: Vereinfachter Nachweis genügt

Ob Taifun, Erdbeben oder Hochwasser: Helfen Sie im Katastrophenfall mit einer Spende, genügt dem Fiskus ein vereinfachter Nachweis.

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Spenden im Katastrophenfall: Vereinfachter Nachweis genügt

Immer wieder kommt es zu Katastrophen, die die Welt erschüttern. Sei es Taifun "Haiyan", der auf den Philippinen nichts als Zerstörung hinterlassen hat, oder das Erdbeben in Haiti, das unzählige Menschenleben kostete. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu schweren Unwettern mit Hochwasser, die großen Schaden anrichten.

Bundesfinanzministerium möchte Spendenbereitschaft fördern

Nach solchen Katastrophen reisen verschiedene Hilfsorganisationen in die betroffenen Gebiete und unterstützen die Heimgesuchten – mit Trinkwasser und Lebensmitteln, Zelten und ärztlicher Versorgung. Um überhaupt helfen zu können, sind diese Organisationen auf Spenden angewiesen. Deshalb fördert das Bundesfinanzministerium die Spendenbereitschaft und gibt sich im Katastrophenfall mit einem vereinfachten Nachweis Ihrer Spende zufrieden.

Spende wie gewohnt absetzen

Tragen Sie den gespendeten Betrag wie gewohnt als Sonderausgabe in Ihrer Steuererklärung ein. Jetzt wird es einfach: Sie müssen die Spende nicht mit einer amtlichen Zuwendungsbestätigung – umgangssprachlich auch Spendenbescheinigung genannt – nachweisen. Dem Finanzamt genügt ein vereinfachter Nachweis, zum Beispiel der Bareinzahlungsbeleg oder der Kontoauszug – unabhängig vom Spendenbetrag. Es ist dem Fiskus im Katastrophenfall egal, ob Sie 10, 100 oder 1.000 Euro gespendet haben.

Übrigens:

Ob Spende im Katastrophenfall, an den gemeinnützigen Verein oder eine Universität – der vereinfachte Nachweis gilt immer bei allen Spenden bis zu 200 Euro. Lesen Sie mehr dazu: Bei Spenden bis 200 Euro reicht ein einfacher Nachweis.

Das müssen Sie beim Absetzen der Spende beachten

So gehen Sie vor: Zuerst einmal muss das Geschehene als Katastrophenfall anerkannt sein. Ist das der Fall, muss Ihre Spende auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto überwiesen werden. Und das auch innerhalb eines vom Finanzministerium festgelegten Zeitraums. Sie haben noch Fragen? Unsere Beraterinnen und Berater helfen Ihnen gerne weiter. Finden Sie hier eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe: Beratersuche.

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