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Pflege-Pauschbetrag entlastet Angehörige

Wer einen Angehörigen in der höchsten Pflegestufe betreut, hat einen Anspruch auf den Pflege-Pauschbetrag. Wie das geht, erfahren Sie hier..

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Pflege-Pauschbetrag entlastet Angehörige

Der Pflege-Pauschbetrag soll Menschen entlasten, die einen schwerstpflegebedürftigen Angehörigen oder nahe stehenden Mensch betreuen. Sie erhalten den Pflege-Pauschbetrag in Höhe von 924 Euro unter folgenden Voraussetzungen:

  • Der von Ihnen gepflegte Angehörige ist hilflos (Behindertenausweis mit dem Merkzeichen "H") oder schwerstpflegebedürftig (Pflegestufe III).
  • Sie pflegen Ihren Angehörigen in Ihrer oder seiner Wohnung.
  • Für die Betreuung erhalten Sie keine Gegenleistung, also keine Einnahmen zum Beispiel in Form des Pflegegelds aus der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung. Sie können das Pflegefeld zwar verwalten, dürfen es aber ausschließlich zugunsten des Pflegebedürftigen verwenden - zum Beispiel für einen ambulanten Pflegedienst oder die Anschaffung eines Spezialbetts.

Leitet der Pflegebedürftige das Pflegegeld als Vergütung an Sie weiter, ist es für Sie zwar steuerfrei, dafür entfällt aber Ihr Anspruch auf den Pflege-Pauschbetrag.

Bei mehreren wird aufgeteilt

Teilen sich mehrere Personen die Pflege eines Angehörigen, wird der Pflege-Pauschbetrag entsprechend ihrer Anzahl aufgeteilt. Pflegen zum Beispiel zwei Schwestern die schwerstpflegebedürftige Mutter, steht jeder Schwester ein Pflege-Pauschbetrag in Höhe von 462 Euro zu.

unser tipp:

Ihre Ausgaben sind höher als 924 Euro im Jahr? Dann können Sie auch auf den Pflege-Pauschbetrag verzichten und die tatsächlichen Kosten als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Wie das geht, erklärt unser Steuer ABC Was sind außergewöhnliche Belastungen?

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