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Mehr Netto dank Freibetrag

Steuern zahlt man nur auf den Teil des Einkommens, der über den eingetragenen Freibeträgen liegt. Wir präsentieren alle Freibeträge in einer Übersicht.

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Mehr Netto dank Freibetrag

Die Steuerrückzahlung fiel üppig aus: Ralf kann sich über 1.200 Euro freuen. Das reicht für einen kurzen Urlaub, denkt er. Aber Moment: Wäre es nicht schlauer gewesen, die zu viel gezahlten Steuern gar nicht erst bezahlt zu haben? Dann hätte er jeden Monat mehr Netto vom Brutto und könnte das Geld zum Beispiel gewinnbringend anlegen.

So wie Ralf geht es vielen. Deshalb gibt es für bestimmte Kosten, die Steuerzahlern regelmäßig entstehen, die sogenannten Freibeträge.

Diese Freibeträge gibt es

  • Jedem Bürger steht der sogenannte Grundfreibetrag zu. Der Grundfreibetrag beschreibt die Untergrenze des Einkommens, bis zu der überhaupt keine Einkommensteuer zu zahlen ist. Heißt: Wer als Single weniger als 8.652 Euro jährliches Einkommen hat, zahlt keine Einkommensteuer. Für Ehe- oder Lebenspartner wird die Summe einfach verdoppelt.
  • In einer ähnlichen Größenordnung liegt beim Steuern sparen der Kinderfreibetrag, nämlich bei 7.248 Euro pro Kind. Sind die Eltern nicht gemeinsam steuerlich veranlagt, wird der Freibetrag geteilt.
  • Für Alleinerziehende kommen zum Kinderfreibetrag 1.908 Euro dazu, genannt Alleinerziehendenentlastungsbetrag. Für jedes weitere Kind steigt dieser Entlastungsbetrag um 240 Euro.
  • Ist das Kind volljährig, absolviert eine Ausbildung und wohnt nicht mehr zu Hause, beträgt der so genannte Ausbildungsfreibetrag 924 Euro für das ganze Jahr.
  • Wer sich im Verein als Trainer engagiert, kommt in den Genuss des Übungsleiterfreibetrags. Der liegt seit 2013 bei 2.400 Euro.
  • Gibt’s immer mal wieder Sachbezüge vom Arbeitgeber, wie zum Beispiel einen Laptop oder Tankgutschein, könnte es sein, dass der Rabattfreibetrag zum Tragen kommt. Der liegt bei 1.080 Euro pro Jahr. Besonders interessant dürfte das für Angestellte in der Lebensmittelbranche sein, weil hier solche Sachleistungen üblich sind.
  • Ebenfalls speziellere Freibeträge sind beispielsweise der Versorgungsfreibetrag, der vor allem auf Beamtenpensionen gewährt wird und der Behindertenpauschbetrag, der sich nach dem Grad der Behinderung richtet.
  • Der Pflegepauschbetrag kann die Bemessungsgrundlage der jährlichen Einkommensteuer um 924 Euro mindern. Voraussetzung: Die sogenannte Pflegeperson – die sich also um jemanden kümmert – darf daran kein Geld verdienen.

Welche Freibeträge Ihnen zustehen, erfahren Sie auch im persönlichen Gespräch mit Ihrem VLH-Berater.

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