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Corona: Sonderzahlungen bleiben steuerfrei

Die Corona-Krise zwingt nicht wenige Arbeitnehmer zu Extraschichten. Manche erhalten dafür einen finanziellen Bonus – und der bleibt bis 1.500 Euro steuerfrei.

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Corona: Steuervorteile für systemrelevante Berufe

Pflegekräfte in Krankenhäusern und Heimen, Kassierer in Supermärkten oder auch Lkw-Fahrer: Während in zahlreichen Berufen in Zeiten von Corona weniger zu tun ist, müssen Bedienstete in vielen Versorgungsbereichen deutlich härter schuften als sonst. Aber auch Angestellte in anderen Sparten, die nicht unbedingt systemrelevant sind, haben es schwerer als sonst – und immer mehr Unternehmen wollen diese zusätzliche Belastung mit Sonderzahlungen honorieren. Solche finanziellen Boni müssen normalerweise versteuert werden – wegen der Corona-Krise wird dafür aber eine Ausnahme geschaffen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat verkündet, dass Bonuszahlungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro wegen der Zusatzbelastung während der Corona-Krise komplett steuerfrei bleiben. Viele Arbeitnehmer seien wegen der Pandemie unter erschwerten Bedingungen im Einsatz – dieses Engagement wolle man auch steuerlich honorieren.

Das Ganze im Überblick:

  • Arbeitgeber können ihren Beschäftigten eine finanzielle Unterstützung bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren.
  • Die Regelung gilt für Sonderleistungen, die Beschäftigte zwischen 1. März 2020 und 31. Dezember 2020 erhalten.
  • Voraussetzung ist, dass die Sonderzahlungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.
  • Zudem muss der Arbeitgeber die steuerfreien Leistungen im Lohnkonto aufzeichnen.
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