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Tupperware, Thermomix & Co: Wer muss welche Steuern zahlen?

Wer sich als Direktverkäufer von Herstellern wie Tupperware oder Thermomix etwas dazuverdient, muss die Einkünfte versteuern.

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Tupperware, Thermomix & Co: Wer muss welche Steuern zahlen?

Wohl fast jeder hat schon mal eine „Tupperdose“ in der Hand gehalten. Die sogenannte Tupperware des gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmens ist aus vielen Küchen längst nicht mehr wegzudenken. Im stationären Handel ist Tupperware allerdings nicht erhältlich. Dafür gibt es die berühmten Tupperpartys, bei denen die Ware präsentiert und verkauft wird. Eine Tupperwarenparty findet im privaten Umfeld statt, entweder bei der Tupperwarenberaterin selbst oder bei einer Kundin beziehungsweise einer Bekannten.

Tupperware & Co: Ist das ein Gewerbe?

Ja, das ist es. Wer als Tupperwarenberaterin Waren auf einer Tupperparty verkaufen möchte, muss ein Gewerbe anmelden. Denn eine Tupperberaterin gilt nicht als Freiberufler, sondern als Gewerbetreibende. Das gilt aber nicht nur für Tupperware, sondern auch für alle anderen Verkäufer oder Verkäuferinnen im Direktvertrieb. Beispiele sind die Küchenmaschine Thermomix von Vorwerk, Kosmetik von Avon, Younique oder Mary Kay, Accessoires und Schmuck von Jenny Lane, Papillon oder Pierre Lang, Nahrungsergänzungsmittel und Diätprodukte von Herbalife, Kerzen von Partylite, Reinigungsmittel von Provin oder auch „Sportprodukte“ verschiedener Anbieter wie Eiweiß und Protein zum Muskelaufbau. Und wer diese Produkte verkauft, muss seinen Gewinn versteuern.

Was müssen Verkäufer von Tupperware & Co beachten?

Da gibt es gleich mehrere Aspekte, die Verkäufer im Direktvertrieb beziehungsweise Direktmarketing von Tupperware, Thermomix, Younique, Mary Kay und so weiter nicht außer Acht lassen sollten. Die folgenden Fragen haben wir gleich mit unseren Artikeln zum jeweiligen Thema verlinkt:

Wichtig

Lohnsteuerhilfevereine dürfen bei Einkünften aus selbstständiger Arbeit nicht beraten. Das regelt das Steuerberatergesetz (Beratungsbefugnis, § 4 Nr. 11 StBerG). Wenn Sie Fragen zu Ihrer Selbstständigkeit haben, wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin.

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