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Kfz-Haftpflicht, Versicherung, Fahrtkosten: Geld fürs Auto absetzen

Autofahren ist teuer. Zum Glück lassen sich viele Kosten absetzen. Weit über 1.000 Euro Steuererleichterung kann das bringen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

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Kfz-Haftpflicht, Versicherung, Fahrtkosten: Geld fürs Auto absetzen

Alex ist frischgebackener Maschinenbautechniker – und stolzer Besitzer seines ersten eigenen Autos. Endlich nicht mehr mit Mamas peinlicher Blechkiste fahren, freut sich Alex. Sein eigener Wagen ist zwar auch nur ein gebrauchter, dafür aber selbst ausgesucht und bezahlt.

Das muss Alex für sein Auto bezahlen

Knapp 800 Euro hat Alex für seinen Gebrauchten hingeblättert. Für den jungen Mann ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, denn der alte Golf ist top in Schuss. Das muss er auch sein, denn in knapp vier Wochen fängt sein erster Job an. Jetzt muss Alex aber erst mal etliche Rechnungen für seinen Wagen bezahlen.

Fällig sind Kfz-Steuer, Haftpflichtversicherung und Autoversicherung (Teilkasko oder Vollkasko). Auch eine Zusatzversicherung für Insassen schließt Alex ab, denn er will immer mal wieder Kollegen mitnehmen, um seine Benzinkosten niedrig zu halten. Mehrere hundert Euro kommen da im Jahr zusammen. Noch mehr wäre es, wenn Alex eine Vollkaskoversicherung abschließen würde, das lohnt sich für den über zehn Jahre alten Wagen aber nicht mehr. Alex fragt sich nun, ob er die Kosten für sein Auto von der Steuer absetzen kann. Unser Video gibt in Sekundenschnelle eine Antwort.

Für weitere Details, einfach weiterlesen.

Diese Kosten kann Alex absetzen

Wie jeder andere Autobesitzer auch kann Alex zwei konkrete Kostenpunkte von der Steuer absetzen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Insassen-Unfallversicherung.

Außerdem, und das ist der größte und wichtigste Steuerspar-Posten: Sobald Alex seinen Job anfängt, darf er die Pendlerpauschale für sich anwenden. Das bedeutet: Für jeden Kilometer einer Fahrtstrecke am Tag bekommt Alex 30 Cent Steuervergünstigung vom Staat. 40 Kilometer fährt der junge Maschinenbautechniker künftig zu seinem Arbeitgeber. Bei 220 Arbeitstagen im Jahr sieht die Berechnung der Pendlerpauschale bei ihm so aus:

 

220 Arbeitstage x 40 Kilometer einfache Fahrt x 0,3 Euro Pendlerpauschale = 2.640 Euro

 

Damit unterstützt der Staat jeden, der berufstätig ist. Nicht nur Benzinkosten, auch die Kosten für Reparaturen, TÜV oder neue Reifen will der Staat damit erleichtern. Alle Details zum Thema erfahren Sie auch in unserem Top Thema Die Pendlerpauschale für Einsteiger.

Diese Unfallkosten kann Alex absetzen

Schnell noch die dunkelorangene Ampel erwischen, plötzlich abbremsen oder kurz das Smartphone checken: Gerade im Berufsverkehr passiert schon mal ein Unfall. Sollte Alex selbst in diese Situation kommen, kann er alle Unfallkosten von der Steuer absetzen. Bedingung: Er hat die Kosten tatsächlich selbst gezahlt und der Unfall ist ihm auf dem Weg zur Arbeit oder zurück passiert. Ausführliche Infos dazu liefert unser Top Thema Wann und wie Sie Unfallkosten von der Steuer absetzen können.

Übrigens:

Viele Berufspendler benutzen zwei verschiedene Verkehrsmittel, zum Beispiel wenn sie mit dem Fahrrad zum Bahnhof und dann mit dem Zug zur Arbeit fahren. Wie das mit der Pendlerpauschale berechnet wird und welche Höchstbeträge gelten, lesen Sie in unserem Überblick Fahrtkosten – das müssen Sie wissen.

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