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Freistellungsauftrag hilft beim Steuern sparen

Mit einem Freistellungsauftrag bei einer Bank können Anleger ganz einfach Steuern sparen. Der Freibetrag beträgt 801 Euro pro Jahr für Singles und 1.602 Euro für Ehepaare.

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Freistellungsauftrag hilft beim Steuern sparen

Egal ob Zinsen vom Sparbuch, Dividenden aus Aktien oder Wertzuwachs beim Verkauf von Investmentanteilen – das alles sind sogenannte Kapitalerträge. Also Gewinne aus Geldanlagen. Auf diese Kapitalerträge müssen Sie Abgeltungssteuer bezahlen. Und zwar in Höhe von 25 Prozent. Sie möchten mehr zu diesem Thema wissen? Lesen Sie unser Steuer ABC Wie funktioniert die Abgeltungssteuer?

Dank Freistellungsauftrag die Abgeltungssteuer sparen

Es gibt aber einen ganz einfachen Weg, die Abgeltungssteuer zu sparen. Denn jedem Sparer steht ein Freibetrag in Höhe von 801 Euro pro Jahr zu, Ehepaaren sogar 1.602 Euro pro Jahr. Das heißt: Zinsen oder Dividenden sind bis zu dieser Höhe steuerfrei.

Das funktioniert aber nur, wenn Sie Ihrer Bank einen sogenannten Freistellungsauftrag erteilt haben. Seit 2011 müssen Sie dabei immer Ihre Steuer-ID griffbereit haben. Freistellungsaufträge, die Sie vor 2011 erteilt haben, sind auch ohne Steuer-ID gültig – allerdings nur noch bis Ende 2015. Denn ab 1. Januar 2016 sind Freistellungsaufträge ohne Steuer-ID grundsätzlich nicht mehr gültig – auch wenn der Freistellungsauftrag schon vor 2011 erteilt wurde. Teilen Sie deshalb unbedingt Ihrer Bank rechtzeitig vor dem 1. Januar 2016 Ihre Steuer-ID mit.

Bei mehreren Banken Freistellungsauftrag splitten

Haben Sie Geldanlagen bei mehreren Banken, können Sie auch mehrere Freistellungsaufträge erteilen. Wichtig: Die Gesamtsumme der Freistellungsaufträge darf den Freibetrag in Höhe von 801 Euro nicht überschreiten. Gehen wir davon aus, dass Sie Geld bei drei Banken angelegt haben. Dann können Sie zum Beispiel jeder Bank einen Freistellungsauftrag in Höhe von 267 Euro erteilen – das sind dann insgesamt genau 801 Euro.

Unser Tipp:

Jeder Fünfte Deutsche hat keinen Freistellungsauftrag. Das ist ein Ergebnis des Sparerkompass Deutschland 2013. Sie haben Ihrer Bank auch noch keinen Freistellungsauftrag erteilt? Sie können sich die zu viel gezahlte Abgeltungssteuer über die Steuererklärung zurückholen. Das ist allerdings ziemlich aufwendig. Gerne stehen Ihnen unsere Berater dabei zur Seite. Finden Sie hier eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe: Beratersuche.

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