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Kann ich Masken von der Steuer absetzen?

Ob FFP2-Masken, KN95-Masken, OP-Masken oder Alltagsmasken – sie alle kosten Geld. Ob sich das bei der Steuererklärung zurückholen lässt, erfahren Sie hier.

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Kann ich Masken von der Steuer absetzen?

Masken gehören inzwischen zum Alltag: Wegen der Corona-Pandemie herrscht beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden oder auch im Bus und bei Fahrten mit der Bahn schon lange Maskenpflicht. Mittlerweile ist dort das Tragen einer sogenannten Alltagsmaske (Community-Maske) nicht mehr ausreichend: Die Bundesregierung hat im Januar 2021 eine erweiterte Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes beschlossen. Somit müssen in öffentlich zugänglichen Räumen – also beispielsweise beim Einkaufen, auf Ämtern oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – FFP2-Masken, FFP3-Masken, KN95-Masken oder sogenannte OP-Masken getragen werden. Also Masken, die einen besseren Schutz bieten als gewöhnliche Stoffmasken. Die medizinischen Masken sind aber auch etwas teurer als normale Alltagsmasken. Stellt sich die Frage: Kann ich Kosten für „Corona-Masken“ von der Steuer absetzen?

Wer bleibt auf den Kosten für Masken sitzen?

Nach aktuellem Stand kann man die Kosten für Masken im Normalfall nicht steuerlich geltend machen. Allerdings wird das Thema in der Politik diskutiert. Es gibt Vorschläge, dass die Bürger die Kosten für die Masken in ihrer Steuererklärung eintragen und somit von der Steuer absetzen können. Solche Forderungen gab es bereits, bevor die Pflicht zum Tragen von FFP-Masken und KN95-Masken oder OP-Masken beschlossen wurde, also als noch einfache Alltagsmasken ausreichend waren. Mit einer solchen Regelung wären dann alle Steuerzahler ein wenig entlastet. Denn Unternehmen können Schutzmasken unter bestimmten Voraussetzungen als Betriebsausgaben absetzen, der einfache Steuerzahler bleibt nach jetzigem Stand jedoch auf den Kosten für seine Masken sitzen.

Übrigens

Wie es mit einer möglichen Absetzbarkeit von Schnelltests und PCR-Tests aussieht, erfahren Sie in unserem Artikel Lässt sich ein Corona-Test von der Steuer absetzen?

Was ist mit Masken am Arbeitsplatz?

Arbeitnehmer, die im Beruf verpflichtet sind, eine Maske zu tragen, diese aber nicht von ihrem Arbeitgeber gestellt bekommen, können die Aufwendungen als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Steuerzahlern, die Masken „nur“ in der Öffentlichkeit wie beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen beziehungsweise in öffentlichen Gebäuden tragen, ist damit allerdings nicht geholfen.

Übrigens

Eine Übersicht zu steuerlichen Regelungen beziehungsweise Anpassungen wegen der Corona-Krise finden Sie hier: Corona und die Folgen für Arbeitnehmer

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Dies ist ein redaktioneller Text des Redaktionsteams der VLH. Es erfolgt keine Beratung zu Themen, die außerhalb der steuerlichen Beratungsbefugnis eines Lohnsteuerhilfevereins liegen. Eine Beratungsleistung im konkreten Einzelfall kann nur im Rahmen der Begründung einer Mitgliedschaft und ausschließlich innerhalb der Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG erfolgen.