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Was ist ein Lohnsteuerjahresausgleich?

Früher gab es einen Unterschied zwischen Lohnsteuerjahresausgleich und der Einkommensteuererklärung - heute nicht mehr.

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Was ist ein Lohnsteuerjahresausgleich?

Früher konnten Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet waren, freiwillig einen Lohnsteuerjahresausgleich machen. War man aber zur Abgabe verpflichtet, zum Beispiel weil man mehrere Arbeitgeber hatte oder das Finanzamt einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen hatte, erstellte man eine Einkommensteuererklärung.

Heute macht das Finanzamt keinen Unterschied mehr zwischen Lohnsteuerjahresausgleich und Einkommensteuererklärung. Ob verpflichtet oder nicht, geben Steuerbürger eine Steuererklärung ab.

übrigens:

Wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, können Sie in unserem Artikel Wer muss eine Steuererklärung abgeben? nachlesen.

Lohnsteuerjahresausgleich heute

Tatsächlich gibt es auch heute noch einen Lohnsteuerjahresausgleich. Dabei handelt es sich aber nicht mehr um die freiwillige Abgabe der Steuererklärung sondern um eine Korrektur des Lohnsteuerabzugs durch den Arbeitgeber. Das heißt: Arbeitgeber, die mindestens zehn Mitarbeiter haben, müssen am Jahresende eine Korrektur der tatsächlich abgeführten Lohnsteuer vornehmen. Dies erfolgt in der Lohnabrechnung für Dezember. Allerdings gibt es dabei so viele Ausnahmen, dass der Arbeitgeber den Lohnsteuerjahresausgleich für viele Mitarbeiter gar nicht machen muss. 

Fazit: Vom Begriff Lohnsteuerjahresausgleich in Bezug auf Ihre Steuererklärung sollten Sie sich trennen.

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