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Oma als Babysitter: Kosten von der Steuer absetzen

Kümmern sich Oma, Opa oder die Nachbarin gegen Bezahlung um die Kinderbetreuung, können Sie diese Kosten von der Steuer absetzen.

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Oma als Babysitter: Kosten von der Steuer absetzen

Das Kind ist noch klein, der Vater arbeitet Vollzeit und auch die Mutter will oder muss wieder berufstätig sein. Jetzt springt oft die Oma ein oder auch die Tante, die Nachbarin oder die Freundin. Bei manchen Familien klappt das relativ reibungslos, andere versetzt das ganz schön in Stress – sowohl organisatorisch als auch emotional. Schon wieder muss man Oma bitten, auf den Kleinen aufzupassen!

Klarheit schaffen und Kosten absetzen

Eine Möglichkeit aus dem Dilemma: Bezahlen Sie beispielsweise Ihre Mutter oder Schwiegermutter, Nachbarin oder Freundin für deren Dienste. Dadurch schaffen Sie klare Regeln, sowohl was den Betreuungsumfang betrifft, als auch was die Entlohnung angeht. Außerdem: Sie können diese Kosten als Sonderausgaben von der Steuer absetzen.

Es muss nämlich keine fremde Tagesmutter sein, damit das Finanzamt die Betreuungskosten anerkennt. Auch wenn Sie nahe Verwandte oder die Nachbarin fürs Aufpassen bezahlen, unterstützt Sie der Fiskus dabei. Absetzbar sind seit dem Jahr 2012 auch die Ausgaben für den Kindergarten und den Hort, für die Krippe und den Babysitter, fürs Internat oder ein Au-Pair-Mädchen - allerdings nur bis zu 4.000 Euro pro Jahr und Kind. Weitere Voraussetzungen und alles was Sie zum Thema wissen müssen, lesen Sie in unserem Steuer ABC Kinderbetreuung – welche Kosten kann ich absetzen?

 

Unser Tipp:

  1. Machen Sie eine Arbeitsvereinbarung. Das bedeutet, Sie schreiben auf ein Blatt Papier, wie oft und wie lange zum Beispiel die Oma Ihren Sprössling betreut, welche Aufgaben dazu gehören und wie hoch der Stundenlohn ist. Unterschreiben Sie gemeinsam diese Vereinbarung.

  2. Lassen Sie sich von Oma jede Woche oder jeden Monat eine Rechnung ausstellen.

  3. Überweisen Sie das Geld und sammeln Sie die Überweisungsträger.

Wenn Sie all das am Ende des Jahres Ihrer Steuererklärung beilegen, wird Ihr Finanzamt die Betreuungskosten auch anerkennen.


Es gibt  nur eine Einschränkung. Wichtig ist dem Finanzamt, dass derjenige, der Ihr Kind betreut, nicht mit Ihnen in einem Haushalt lebt. Sonst dürfen Sie die Kosten fürs Babysitten nicht von der Steuer absetzen.

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