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Mit Pensionsfonds fürs Alter vorsorgen

Der Pensionsfonds ist einer der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) – Steuervorteile inklusive.

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Mit Pensionsfonds fürs Alter vorsorgen

Ob Direktversicherung, Unterstützungskasse, Direktzusage, Pensionskasse oder Pensionsfonds, der Staat hat ein Herz für betriebliche Altersvorsorgler und verzichtet auf Steuern und Sozialabgaben. So sieht das im Detail für den Pensionsfonds aus:

  • Einzahlungen sind bis zu einer Grenze von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (West) steuer- und sozialabgabenfrei. Das sind 2016 immerhin 2.976 Euro pro Jahr, oder auf den Monat gerechnet 248 Euro.

  • Obendrauf gibt es einen Festbetrag von 1.800 Euro, der steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig ist.

Übrigens:

Oft bieten Banken oder Versicherungsunternehmen einen Pensionsfonds an.

Besonderheit der bAV: Der Chef kümmert sich

Doch wie funktioniert die bAV überhaupt? Das Besondere an der bAV ist, dass sich Ihr Chef darum kümmert. Er überweist Monat für Monat einen Teil Ihres Bruttogehalts zum Beispiel direkt in einen Pensionsfonds. Dieses Prinzip nennt sich Entgeltumwandlung – und darauf haben Sie sogar einen rechtlichen Anspruch. Unser Artikel Betriebliche Altersvorsorge: Steuervorteile bei der privaten Absicherung fürs Altererklärt Ihnen im Detail, wie die bAV funktioniert.

Größere Freiheit bei der Geldanlage

Zurück zum Pensionsfonds und der Frage: Was machen die eigentlich mit meinem Geld? Im Gegensatz zur Direktversicherung oder der Pensionskasse genießen Pensionsfonds eine größere Freiheit bei der Geldanlage: Pensionsfonds können Ihr Geld uneingeschränkt zum Beispiel auch in Aktien stecken. Vorteil: Höhere Renditechancen, also ein größerer Gewinn. Nachteil: Natürlich steigt so auch das Risiko. Aber da gibt es ja noch die BaFin, also die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Deren Mitarbeiter beaufsichtigen die Pensionsfonds und sorgen somit auch für etwas Sicherheit.

Sicherungspflichtiger Durchführungsweg

Und noch ein Faktor sorgt für Sicherheit: Der Pensionsfonds gehört zu den sicherungspflichtigen Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge. Was das bedeuten soll? Nun, wird der Anbieter des Pensionsfonds insolvent, haftet Ihr Arbeitgeber. Tritt nun der schlimmste Fall ein – nämlich die Zahlungsunfähigkeit Ihres Arbeitgebers – springt der Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) ein. Die monatliche Betriebsrente ist also in jedem Fall sicher.

Nachgelagerte Besteuerung

Was jeder Altersvorsorgler allerdings einplanen muss: Die Betriebsrente wird im Rentenalter nachgelagert mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Während der Ansparphase – also im Laufe des Berufslebens – herrscht für Sie Steuerfreiheit, in der Rentenphase aber Steuerpflicht. Lesen Sie mehr dazu in unserem Top Thema So funktioniert die nachgelagerte Besteuerung.

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