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Bei Verlusten aus Kapitalanlagen Abgeltungssteuer sparen

Verluste aus Kapitalanlagen können Sie mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnen lassen und so Abgeltungssteuer sparen.

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Bis zum 15. Dezember Abgeltungssteuer sparen

Verluste bei verschiedenen Banken ausgleichen

Nehmen wir an, Sie haben Ihr Geld bei mehreren Finanzinstituten angelegt. Eine Ihrer Kapitalanlagen ist für Sie ein Verlustgeschäft, aus den anderen erzielen Sie Gewinne.

Dann kann es sich für Sie steuerlich lohnen, Verlust und Gewinn noch im gleichen Jahr miteinander verrechnen zu lassen.

Dafür müssen Sie eine Verlustbescheinigung von Ihrer Bank anfordern, bei der Sie die defizitäre Anlage halten. Diese Bescheinigung fügen Sie Ihrer Steuererklärung bei. Das Finanzamt wird den Verlust von Ihren Gewinnen abziehen und dadurch den steuerpflichtigen Gewinn verkleinern. Für Sie werden weniger Steuern auf Ihre Gewinne fällig.

Verluste bei einer einzigen Bank ausgleichen

Abgeltungssteuer

Für Kapitalerträge über 801 Euro im Jahr müssen Steuerzahler seit 2009 eine Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent zahlen.


STEUER ABC
Wie funktioniert die Abgeltungssteuer?


Haben Sie Kapitalanlagen bei nur einer einzigen Bank, können Sie die verlustreiche Veräußerung beispielsweise eines Fondsanteils mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen der folgenden Jahre verrechnen. Genau genommen übernimmt das Ihre Bank bzw. Ihr Finanzinstitut für Sie, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen: Von positiven Kapitalerträgen wird keine Abgeltungssteuer einbehalten, bis der Verlust aus Ihrem Fonds-Verkauf ausgeglichen ist.

Sie können sämtliche Kapitalanlagen miteinander verrechnen lassen. Die einzige Ausnahme: Aktien. Verluste mit Aktien, die nach dem 1. Januar 2009 entstanden sind, dürfen Sie nur mit Gewinnen aus Aktien verrechnen lassen.

Gewinn oder Verlust berechnen

Veräußern Sie Ihre Kapitalanlage, können Sie bestimmte Ausgaben vom Erlös abziehen und so den steuerpflichtigen Gewinn verkleinern bzw. den Verlust vergrößern. So wird der Gewinn oder Verlust bei der Veräußerung einer Kapitalanlage berechnet:

    Erlös aus Veräußerung
 
./. Veräußerungskosten (wie Bankspesen)
 
./. Anschaffungskosten
 
./. Anschaffungsnebenkosten (wie Bearbeitungsgebühr)
 
= Veräußerungsgewinn

 

Übrigens:

Als "Veräußerung" gilt die Einlösung, Rückzahlung, Abtretung oder verdeckte Einlage einer Kapitalanlage in eine Kapitalgesellschaft.

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